,,Miteinander sprechen – aber in Reallife. Wie Demokratie gelingen kann‘‘

Am 03.11.2025 nahm das SV-Team der Ernst-Reuter-Schule – Teodora, Semra, Noah, Hatice und Michel – gemeinsam mit Herrn Stockhausen an der Diskussionsrunde „Miteinander sprechen – aber in Reallife. Wie Demokratie gelingen kann“ teil.

 

An der Diskussionsrunde nahmen Prof. Dr. Michel Friedman, die Offenbacher Bürgermeisterin Sabine Groß sowie die hessische Sozialministerin Heike Hofmann teil. Gemeinsam führten wir einen offenen und ehrlichen Austausch zwischen Politik und Jugend, bei dem unsere persönlichen Erfahrungen und Meinungen im Mittelpunkt standen. Im Zentrum der Diskussion standen Fragen rund um Heimat, Zugehörigkeit, Identität und Diskriminierung. Angestoßen wurde das Gespräch durch Auszüge aus dem Buch „Fremd“ von Michel Friedman sowie durch den Song „Koffer“ von Apsilon. Beide Impulse halfen uns dabei, offen über eigene Erlebnisse, Gefühle und Gedanken zu sprechen.

Die Graphic Recorderin Julia Depis hielt während der Diskussionsrunde wichtige Aussagen visuell fest. Ihre Darstellungen zeigen, wie vielfältig die Perspektiven waren und wie wichtig es ist, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung haben wir ein eigenes Projekt mit einer achten Klasse gestartet. Dabei beschäftigten wir uns intensiver mit der Frage, was Herkunft und Heimat für jede und jeden Einzelnen bedeuteten und wie sie unser Miteinander beeinflussen. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem persönliche Gespräche, gegenseitiges Zuhören und das Teilen eigener Erfahrungen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.

 

Die Veranstaltung und unser anschließendes Projekt haben uns deutlich gemacht: Demokratie lebt vom Zuhören, Mitreden und Mitgestalten – besonders durch junge Menschen.

 

 

Bericht: Teodora Todorovic (Schulsprecherin)