ERS-Wintersportwoche 2020

Geschrieben von Lauren Matola, 6c
Geschrieben von Lauren Matola, 6c

Nun war es endlich soweit. Die Wintersportwoche mit allen sechsten Klassen ging endlich los. In der Schule trafen wir uns mit Eltern und Lehrern um 5.00 Uhr morgens – das war ganz schön früh, aber da ich super aufgeregt war, konnte ich sowieso kaum schlafen. Als der Bus da war, brachten wir unsere Koffer zum Busfahrer und die Aufregung wurde von Minute zu Minute größer. Während wir uns wieder zu unseren Eltern stellten, brachte er die Koffer in den Kofferraum. Nun verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und endlich ging es los. Die Fahrt dauerte ca. 7 Stunden ohne Pausen. Natürlich machten wir auch mehrere Pausen, wir machten mehrere kleine Pausen und eine große Mittagspause bei McDonalds. Im Bus bekam man immer wieder ein kribbliges Gefühl, da man wusste, dass man bald da war. Vor allem nach der großen Pause, da wir unsere Zimmereinteilung mit Frau Stockhausen ausmachten - es ging ziemlich schnell und problemlos. Nun mussten wir unsere Handys im Bus abgeben. Nach einer Weile durfte Enes nach vorne und mit einem Mikrophon „fli-fla-flow“ singen und alle sangen mit. Am Ende zeigte er uns die Berge, die nun schon weit hinten zu sehen waren. Alle waren sehr begeistert und machten viele Fotos. Als wir an dem Hotel ankamen, sah man ringsherum Berge. Sie waren zwar nicht voll mit Schnee bedeckt, aber waren trotzdem wunderschön und irgendwie interessant anzugucken. Wir brachten die Koffer und auch Rucksäcke in einen Abstellraum. Nachdem wir das erledigt hatten, liefen wir zur Bushaltestelle um in den Skiverleih zu fahren und warteten. Doch als der Bus kam, fuhr er einfach an uns vorbei. Daraufhin liefen wir zum Bahnhof. Dort machten fast alle eine Schneeballschlacht, der Schnee fühlte sich ganz anders an und irgendwie besonders, obwohl da nicht besonders viel Schnee war. Nun fuhren wir zum Skiverleih und holten unsere Ski, Skischuhe und Helme ab. Die Skischuhe fühlten sich ganz anders an als erwartet – ziemlich fest, aber das war gar nicht schlimm. Die Leute im Skiverleih waren sehr freundlich und halfen uns beim Anziehen. Nun mussten wir unsere Ski, Helme und Skischuhe tragen, das war gar nicht so einfach. Nachdem wir im Hotel ankamen, brachten wir unsere Ski und Skischuhe in den Skikeller, gingen die Hände waschen und dann zum Essensraum. Die Lehrer machten noch ein paar Ansagen, dann wurden wir, damit es kein Chaos gibt, tischweise zum Essen geschickt. Wir holten unsere Koffer aus dem Abstellraum und warteten bis unsere Zimmer aufgerufen wurden. Dort sollten wir die Betten beziehen und die Klamotten einräumen. Als wir fertig waren, war es auch schon Schlafenszeit und man freute sich schon sehr auf den ersten Skitag und man konnte es kaum erwarten.

 

Der erste Morgen stand an. Manche wurden vom Wecker geweckt und manche von den Lehrern, die uns mit Musik auf dem Gang mit dem Lied „Guten Morgen Sonnenschein“ weckten. Als wir fertig waren gingen wir pünktlich zum Frühstück runter. Da an dem Tag unser erster Skitag war, bekamen wir bestimmte Treffzeiten für den Skikeller und nochmal eine Info, was wir anziehen sollen usw. Nachdem alle fertig waren konnten wir hoch und uns anziehen. Außerdem kamen auch Lehrer zu uns und zeigten uns wie wir die Skisocken anziehen sollen und sorgten dafür, dass wir nichts Wichtiges vergessen. Als wir mit Skiutensilien ausgerüstet waren, sollten wir auf einer niedrigen Mauer warten, damit die Lehrer uns zählen konnten. Als der Bus da war, stiegen immer zwei Klassen ein und fuhren zum Skilift. Als wir am Skilift ankamen war allein der Anblick von den kleinen Schneebergen interessant zu sehen, auch wenn es nicht besonders groß war, war es dennoch sehr cool. Am Skilift wärmten wir uns mit Spielen auf und fanden Bewegungen zu unserem Song fli-fla-flow. Nachdem Aufwärmen lernten wir schon langsam das Rollern und das Bremsen (Pizza) in Partnerarbeit. Danach wurden die Bewegungen zu Pommes und Pizza erklärt. Im Grunde genommen lernten wir dann so lange Pizza bis wir es von weiter oben lernen sollten. Das war alles ziemlich cool, da man irgendwie so schnell schon ein kleines Stück vom Berg runterfahren konnte. Um halb eins holte uns ein Bus zum Mittagessen ab. Wir brachten unseren Ski in einen kleinen blauen Container und fuhren zurück zum Hotel. Dort zogen wir unsere Skischuhe aus, wuschen die Hände und gingen zum Essen. Zum Mittag gab es immer warme Suppe. Nachdem Essen zogen wir die Skischuhe wieder an und fuhren los zum Skilift. Wir nahmen unsere Ski, versammelten uns wieder als Klasse und wärmten uns wieder auf. Nun lernten wir das Bremsen weiter mit Frau Stockhausen und Herr Gran half uns auch dabei. Als die Zeit um war für heute, fuhren wir mit unseren Ski zurück. Alle wollten noch weiterfahren, aber die Zeit war vorbei. Als wir wieder im Hotel waren, sollten wir uns auf die Mauer setzen und zuhören. Denn wir bekamen Infos zur Freizeit. Als erstes sollten wir duschen, dann, wenn man wollte, konnte man sein Handy holen, um mal mit der Familie zu telefonieren. Außerdem konnte man am Hotel auch Fußball spielen usw. Als die Freizeit zu Ende war, war auch schon Abendessenszeit. Dort bekamen wir noch einen Treffpunkt für unsere erste Reflektion mitgeteilt. In der Reflektionszeit erzählten wir uns gegenseitig in der Klasse, wie wir den ersten Skitag erlebt haben. Alle waren begeistert. Nun startete das erste Abendprogramm. An dem Tag machten wir einen kleinen Spaziergang, um uns zu zeigen, wo die Stadt ist, um dort mal hinzugehen, wenn wir Freizeit haben. Anschließend sind wir noch auf einen kleinen Schneeberg gelaufen. Dort machten wir ein Wettrennen mit allen. Das witzigste war ein Rennen mit allen aber ohne die Füße zu benutzen. Alle sollten schnell den Berg runterlaufen, was gar nicht so einfach war, da es super rutschig war, das hat sehr viel Spaß gemacht und war einfach nur total lustig, vor allem weil danach alle voller Schnee waren. Nun liefen wir zurück und als wir ankamen, war schon Schlafenszeit also haben wir uns bettfertig gemacht und sind schlafen gegangen.

 

Der nächste Morgen lief ähnlich wie der erste ab. Das Einzige was sich änderte, waren die Übungen zum Skifahren. Natürlich verbesserten wir zunächst das Bremsen weiter, aber dann war es auch schon an der Zeit das Kurvenfahren kennenzulernen. Nachdem Mittagsessen wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt, um nochmal an verschiedenen Sachen arbeiten zu können. Auch der Skitag war super, vor allem weil man wusste, dass es morgen ganz hoch auf den Berg gehen wird. Der Ablauf blieb bis zum Abendprogramm gleich. Diesmal stand der Spieleabend an. Das erste Spiel fing Drinnen an. Die Aufgabe war mit 25 Ballons und Tesafilm den höchsten Turm zu bauen. Tesa durften wir so viel haben wie wir brauchten. Insgesamt hatten wir 20 Minuten Zeit. Es klingt irgendwie lang, doch die Zeit verging schnell. Die Ergebnisse sahen sehr witzig aus. Das nächste Spiel lief draußen ab. Dieses Mal war es die Aufgabe in verschiedenen Spielen Klasse gegen Klasse anzutreten. Das erste Spiel war fünf Minuten Seilspringen, natürlich durfte man die Personen wechseln. Das nächste Spiel war ein Parkourrennen auf dem Spielplatz. Aus jeder Klasse sollten vier Mädchen rennen und vier Jungs. Natürlich zählte die Schnelligkeit, doch wenn etwas ausgelassen wurde, gab es Punktabzug. Zum Abschluss sollten wir einen großen Kreis machen, uns an die Hände nehmen und immer weiter nach innen laufen und wieder heraus, das sah aus wie eine Schnecke. Auch das hat riesen Spaß gemacht. Nachdem Spiel sollten wir wieder ins Zimmer und uns bettfertig machen.

 

Der nächste Tag stand an, außerdem war heute unser erster Tag oben auf dem Berg und die Aufregung konnte man sogar beim Frühstücken merken. Wir machten uns wieder einmal fertig wie sonst auch und zogen uns die Skischuhe an. Viele haben fast jeden Tag ihre Handschuhe gesucht. Aber die Lehrer hatten zum Glück immer ein paar Ersatzhandschuhe dabei 😊 Nun, als all das erledigt war, saßen wir alle ausgerüstet mit Skiutensilien auf der Mauer, wir wurden gezählt und wir mussten leider lange auf eine Person warten, die wieder irgendwas vergessen hatte und nochmal ins Zimmer musste. Dabei konnten wir es alle kaum erwarten endlich mit der Gondel zu fahren. Wir bekamen unser Liftticket und liefen zur Gondel. Nun stiegen wir ein. Die Lehrer halfen uns dabei die Ski außen einzustecken. Die Gondel war wirklich cool und der Ausblick auf die schneebedeckten Berge war überragend und auch in der Gondel zu sein war etwas Besonderes. Es kribbelte die ganze Zeit, weil man ganz schön hoch war. Als alle oben angekommen waren, versammelten wir uns wieder in unseren Skigruppen vom Vortag und man bekam schon große Freude einfach nur oben zu stehen und zu wissen das man da runterfährt. Am Anfang fuhren wir noch mit dem Tellerlift und fuhren noch einen gesteckten Parkour entlang. Doch dann fuhren wir alle zusammen einfach frei in Schlangenlinien dem Lehrer hinterher, das war unglaublich und irgendwie unvorstellbar und es hat so viel mehr Spaß gemacht als unten im Skilift zu fahren, es war etwas ganz anderes. Wir fuhren sogar mit dem Sessellift, der Sessellift war auch unglaublich einfach so viele Pisten zu sehen und generell war die Aussicht unglaublich. Wir trafen uns alle um unsere morgens geschmierten Brote zu essen. Doch ein kleiner Schneesturm zog auf, das war ziemlich verrückt. Man hat auf einmal gar nichts mehr sehen können und es wurde super kalt. Darum mussten wir früher gehen. Doch die Eindrücke vom ersten Tag oben auf dem Berg, waren so toll, dass man sich schon auf den nächsten Tag freute. Nun der Ablauf blieb gleich nur dass wir etwas länger Freizeit hatten, änderte sich nichts, aber wir hatten ein neues Abendprogramm. Wir hatten Kinoabend für alle. Wir schauten den Film Big Daddy. Danach machten wir uns bettfertig und gingen schlafen. Der zweite Tag in den Bergen stand an. Dieses Mal startete alles schneller, da die Lehrer wollten, dass wir einfach viel Zeit zum Fahren haben. Wir fuhren also nach einer kleiner Aufwärmübung direkt los. Wieder oben auf dem Bergen zu sein, war so schön und einfach wundervoll und wir fanden sogar einen Teamnamen und –ruf. Das Essen haben wir auch wieder oben auf den Bergen bekommen, aber dieses Mal im Hotel, das gleiche Hotel wie bei uns, nur dieses Hotel war in den Bergen. Wir kamen auch nicht alle gleichzeitig an, die einen ein bisschen früher, die anderen ein wenig später. Dann kam der letzte Skitag Da an dem Tag der Zeitpunkt war, unsere Sachen, die wir ausgeliehen haben, zurück zu bringen, taten es die, die nicht mehr Ski fahren konnten, bereits am Morgen. Daraufhin fuhren wir mit der Gondel auch noch mal auf den Berg, um ein letztes Mal die wundervolle Aussicht zu genießen. Wir fuhren nochmal richtig viel und schnell. Und machten noch ein paar witzige Übungen, indem man sogar ein Bein anheben sollte. Irgendwann hatten wir unser Mittagessen mit den anderen auch dort. Da wir nun nicht anders zu der Gondel kamen, die uns zum Skiverleih bringen sollte, mussten wir den Berg wieder ein Stück hochlaufen, das war anstrengend aber alle haben es geschafft und waren dann stolz auf sich. Wir fingen vor dem Abendessen an unsere Koffer zu packen. Da es unsere letzte Nacht war, gab es eine Fashion Show. Dabei sollten sich vier Mädchen als Jungen und vier Jungs als Mädchen darstellen. Das war sehr lustig! Anschließend machten wir noch Party. Die Party war mega und immer noch unvergesslich, auch die Lehrer gaben alles. Vor allem Fr. und Hr. Stockhausen und Herr Ehrenfels begeisterten alle mit ihrem Tanz. Danach sind wir ins Bett gegangen. Der Tag der Abfahrt stand an. Wir machten uns fertig und man wusste, dass alles leider schon vorbei war, das ging alles viel zu schnell rum. Wir gingen zum Frühstück und bekamen noch Infos. Nach dem Frühstück machten wir uns ein Lunchpaket fertig, gingen hoch und machten das Zimmer picobello. Danach warteten wir auf unsere Klassenlehrerin Frau Stockhausen, in der Wartezeit brachten wir unsere Koffer noch runter. Nach dem unser Zimmer abgecheckt wurde, gaben wir unsere Zimmerkarten ab und gingen runter zum Bus. Um 17.30 Uhr kamen wieder an der Schule an, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Die Klassenfahrt unglaublich schön und ein Erlebnis, was wir nie vergessen werden. Danke für die tolle Fahrt!